Am 23. Oktober war es dann soweit: Unser Bemusterungstermin im Bemusterungszentrum Hohenstein-Oberstetten stand auf dem Programm. Schwörer schickte uns im Vorfeld einen Gutschein für eine Übernachtung im Hotel Rössle im benachbarten Trochtelfingen, so das wir schon am Vortag anreisen konnten und dann ganz ausgeruht die Bemusterung starten konnten. Auch ein Besuch der Musterhäuser am Vorabend war uns noch möglich um noch letzte Eindrücke von Beleuchtungsmöglichkeiten und Ort der Schalter zu holen.
Um 8:30 Uhr ging’s dann los. Wir wurden ganz freundlich von unserem Bemusterungssachbearbeiter Herr Schmidt begrüßt und die Pläne und Baubeschreibung wurde noch mal geprüft. Dann ging’s los:
Dach, Außenfassade, Fenster und Haustüre standen zur Auswahl.
Schon hier kamen die ersten Mehrpreise zusammen (Ortgangsblenden, Antennendurchgangsziegel und Edelstahl-Türgriff um nur Einiges zu nennen).
Aber ein schönes Gelb für unsere Fassade haben wir gefunden. Aber wie das Haus dann wirklich mal aussieht, da sind wir mal gespannt. Die Farbe wirkt in jedem Licht anders.
Weiterhin kamen Mehrkosten für den Kamindurchgang für unseren Schwedenofen zusammen. Den Edelstahlkamin wollen wir in Eigenleistung aufstellen. Der Durchgang nach innen muss aber vorbereitet werden, was mit 500 Euro überraschend teuer ausfiel.
Auch eine Sicherheitsabschaltung der Lüftungsheizung muss eingebaut werden, damit ein Schwedenofen sicher im Haus betrieben werden kann, was noch mal mit fast 500Euro zu Buche schlägt. L . Dann war auch schon Mittagspause und wir wurden in die Schwörer-Kantine eingeladen.
Nach der Stärkung ging’s weiter mit der Haustechnik. Hier wurde uns auch noch mal genau die Funktion unserer Lüftungsheizung mit Wärmepumpe, Kreuzwärmetauscher und Erdwärmetauscher erklärt. Natürlich wurde auch hier unsere Mehrpreisliste erweitert: Standrohr für Erwärmetauscher, Hauswasseranschluss-Filter und Druckminderventil.
Bei den Treppen, Deckenverkleidung und Raumteiler war der Standard hingegen ausreichend und wir fanden schnell unsere Favoriten.
Danach ging’s an die Elektroplanung:
Da waren wir zum Glück gut vorbereitet. Denn die genaue Positionierung der Schalter, Deckenauslässe, Steckdosen usw. ist sehr Zeitintensiv und will wohl bedacht sein. Hier haben wir uns einige Einbau-Halogenstrahler geleistet. Zudem elektrische Rollladenantriebe. Als Multimediaverkabelung haben wir uns für „Homeway“ entschieden, eine sehr pfiffige Lösung mit Zenraleinspeisung für Telefon-, Fernseh- und LAN/DSL-Anschlüsse.
Neben diesen „Extras“ haben wir aber sehr diszipliniert und immer vernünftig ausgesucht. Am Ende haben wir uns auch entschieden nicht nur die Innentüren, Wandarbeiten und Bodenverlegung in Eigenleistung zu machen, sondern auch sämtliche Wandfliesen und Sanitärobjekte. Da wir hier doch noch viel Sparpotential sehen. Selbst die ursprünglich bodentiefe Duschtasse haben wir jetzt doch weggeplant. Der Aufenthalt in der Sanitärabteilung war zwar recht lang, wir nutzen sie aber vor allem um den Standort und die Art der Sanitärobjekte festzulegen, nicht um sie schon auszusuchen.
Herr Schmid führte uns sehr professionell und mit viel Geduld durch die Bemusterung. Das Timing war perfekt abgestimmt und wir fühlten uns sehr gut und unparteiisch beraten.
Die Bemusterung war dadurch viel weniger Anstrengend, als wir uns vorher vorgestellt hatten. Natürlich waren wir durch die Vorbemusterung und die Ausarbeitung der Elektroplanung schon gut vorbereitet.
Gegen 17:30 waren wir durch und wir verabschiedeten uns von Herrn Schmidt und machten uns auf den Heimweg.
Irgendwie Glücklich, aber doch mit einem flauen Gefühl im Magen. Wir hatten unser Budget ja auch etwas überschreiten müssen. Aber wir waren doch recht vernünftig und haben nur die nötigen Extras bestellt.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen